Es ist Wahlkampfzeit in den USA. Und wieder poppt das Thema Social Media hoch. In den USA macht man sich Gedanken, wie man die Follower und sein Engagement in Real-Life-Supporter und Wählerstimmen umwandeln kann. Dies ist eigentlich nur eine logische Konsequenz.
Die Präsidentschaftswahl 2012 wird wohl alles, was wir bisher an Political-Social-Media gesehen haben, in den Schatten stellen.

(http://www.politickerUSA.com)
Man muss kein Prophet sein, um zu erahnen das dieser Wahlkampf "Social" wird. Digitas hat eine interessante Studie herausgebracht. So nutzen 82% der erwachsenen US-Amerikaner Social Media und 88% davon sind registrierte Wähler. Was aber noch wichtiger ist: 62% erwarten, dass die Kandidaten eine Social Media Präsenz haben. Spannend auch: 4 von 10 sagen, dass Social Media ihre Wahlentscheidung mindestens genauso beeinflusst wie traditionelle Medien (Zeitung, TV).

Social Media hat die digitale Welt (und nicht nur die) stark verändert. Unser Kommunikationsverhalten und wie wir an Informationen gelangen, hat sich größtenteils grundlegend geändert. Und darauf muss die Politik reagieren. In den USA tut sie dies. Für Politiker sind dort Youtube, Facebook, Twitter und Co. keine Besonderheiten mehr. Eine Präsenz in Social Networks gehört zum guten Ton.
Ich bin gespannt, was sich die Wahlkampfstrategen für den Präsidentschaftswahlkampf 2012 ausgedacht haben. Und unsere Politiker sollten sich das auch ganz genau anschauen.
(Graphik von Digitas - CC BY 2.0)
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